
![]() |
Ein respektvoller Umgang mit der Natur ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Um auch zukünftig den Bestand verschiedener Tierarten zu erhalten, haben wir vor einigen Jahren die Umweltorganisation WWF beauftragt, eine naturschutzfachliche Potenzialkarte unserer Kiesgrube in St. Pantaleon anzufertigen. Durch den Abbau in Kiesgruben und anderen Materialentnahmestellen wie Lehm- oder Sandgruben entstehen immer wieder offene Bodenstellen und Kleingewässer neu, wo natürliche Sukzession ablaufen kann. |
![]() |
Sie sind wichtige Ersatzstandorte für Pionierarten mit den klassischen Beispielen Wechselkröte, Triel, Flussregenpfeifer oder Uferschwalbe. Unser Ziel war es, durch entsprechende Gestaltungsmaßnahmen wertvollen Lebensraum für zahlreiche seltene und/oder gefährdete Tierarten zu schaffen. Besonders freuen wir uns, dass der in Österreich stark gefährdete Laubfrosch in unserer Kiesgrube vorkommt und durch die Anlage von Laichgewässern noch gefördert wird. Weitere Vorkommen von Teichmolch, Gelbbauchunke, Erdkröte, Springfrosch, Grasfrosch und Seefrosch. |
![]() |
Im Zuge von 3 Begehungen wurden 25 Vogelarten festgestellt, davon scheinen sechs Arten in den Roten Listen auf: Blaukelchen, Flussregenpfeifer, Kiebitz, Rebhuhn, Schafstelze und Uferschwalbe. Durch den Verlust an natürlichen Brutplätzen stellen Abbaugebiete die einzigen Brutmöglichkeiten für die Uferschwalbe dar. Sie brütet auch in deponierten Sandhaufen, wenn ein ausreichend hoher Steilabbruch vorhanden ist.
|
![]() |
Durch die Zusammenarbeit mit dem WWF im Rahmen einer Projektstudie zur Schaffung neuer Lebensräume für bedrohte Tierarten in Schottergruben entstand die Idee zur Revitalisierung des Remserbaches. Aus dem einst begradigten Gerinne wurde wieder ein lebendiger Bach hergestellt, der neuen Lebensraum für Wasser; Tiere und Pflanzen bietet. |